Transferstelle Online-Kindermedien

Altersgerechte Online-Angebote für Kinder erfüllen gesellschaftliche Aufgaben in Ergänzung zur Medienerziehung und zum Jugendmedienschutz

Sie dienen Kindern als Raum und Werkzeug zur Entwicklung von Medienkompetenz und sie tragen zur Vielfalt des Mediensystems bei, indem sie gezielt auf die Informations- und Kommunikationsbedürfnisse Heranwachsender eingehen. Es ist nicht denkbar, dass Kinder anders als durch learning-by-doing die notwendigen Kompetenzen zur Teilhabe und -nahme an der digitalen Gesellschaft erlangen. Dafür brauchen sie kindgerechte, sichere und fehlertolerante Räume und Angebote, die gute Kinderseiten ihnen bieten können. Altersgerechte Internetangebote gewinnen als Orte der Medienkompetenzentwicklung und der medienpädagogischen Praxis an Bedeutung. Die „Transferstelle Online-Kindermedien“ ist ein Unterstützungsangebot für gute und altersgerechte Online-Kindermedien. Mit der Transferstelle unterstützt das JFF die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, fördert die Vernetzung der Initiativpartner, liefert praxisorientierte Forschungsergebnisse und leistet Zuarbeiten für die Internetseite der Initiative (https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de). Das Vorhaben zielt darauf, die medienkompetenzfördernde Qualität und die gesellschaftliche Wirksamkeit von Online-Kindermedien zu verbessern. Dazu zählt die Förderung

  • des Transfers von Modellen der medienpädagogischen Praxis in die virtuellen Räume der Kinderseiten,
  • von Mitmachangeboten, die Kindern altersgerechte Beteiligungsformen eröffnen und sie mit Praktiken zur Reduzierung von Risiken in der Onlinekommunikation vertraut machen,
  • der Bekanntheit und Akzeptanz von Online-Kindermedien bei Kindern und ihren erwachsenen Bezugspersonen (Eltern, Lehrende, Erziehende) und
  • der zeitgemäßen Weiterentwicklung von Online-Kindermedien, die sich an den Interessen und Nutzungstrends von Kindern sowie an der Medienentwicklung orientiert.

 

Gefördert vom:

JFF Institut für Medienpädagogik                                                JFF Institut für Medienpädagogik

Die Transferstelle Online-Kindermedien des JFF hat am 18.02. auf der didacta einen Workshop angeboten, wie man gute Kindermedien im Netz findet und nach welchen Kriterien sie beurteilt werden können.

Im Workshop wurde vorgestellt, wie man gute Kindermedien im Netz findet und nach welchen Kriterien sie beurteilt werden können. Kindern soll ein gutes Aufwachsen mit Medien ermöglicht werden. Dafür brauchen sie gute Internetangebote, die ihren Interessen entsprechen und ihnen als kindgerechte Orte der Medienkompetenzentwicklung zur Verfügung stehen. Transparenz, Mitmachangebote und ein verantwortlicher Umgang mit Datenschutz und kommerzieller Vermarktung sind wichtige Qualitätskriterien für gute Kindermedien.

Die Transferstelle Online-Kindermedien des JFF beteiligt sich beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJGT 2017) an einem Workshop der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“.

Dienstag, 28. März, 15 Uhr, am Stand der  Initiative “Gutes Aufwachsen mit Medien” (F87), Messe Düsseldorf

Eltern und pädagogische Fachkräfte haben häufig Bedenken, wenn schon Kinder im Internet mit Internet mit Werbung und Verkaufsangeboten konfrontiert werden. Wie Kinder mit Werbung umgehen, hängt einerseits vom Stand ihrer Werbekomepetenz und andererseits von der Transparenz der verschiedenen Werbeformen im Netz. Im Rahmen des Workshops wird thematisiert, wie Kinder Medienkompetenz entwickeln und wie erwachsene Bezugspersonen, aber auch Internetanbieter und die Werbetreibenden selbst sie dabei unterstützen können.

Moderation: Adrian Liebig, Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“, Referent: Achim Lauber, JFF / Experte für Kindermedien in der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“

Wir für Sie

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Ansprechperson:

Achim Lauber, achim.lauber(at)jff.de