Leseempfehlungen

wischen klicken knipsen

Günther Anfang / Kathrin Demmler / Klaus Lutz / Kati Struckmeyer (Hrsg.)

Medienarbeit mit Kindern

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Ob Smartphone, Fernseher, Fotoapparat oder mp3-Player, Kinder nutzen von Anfang an vielfältige Medien­ und Medienangebote, um sich zu amüsieren, sich auszudrücken und ihrem Bedürfnis nach Geschichten nachzukommen. Für Kinder sind Medien selbstverständlicher Bestandteil ihrer Umwelt. Der pädagogische Stellenwert dieser Medien in Kindertagesstätten, Schulen und Horten ist leider längst noch nicht sehr hoch. Das Buch wischen, klicken, knipsen – Medien­arbeit mit Kindern zeigt auf, wie eine sinnvolle Medien­erziehung und Medienarbeit mit Kindern von zwei bis zwölf Jahren aussehen kann. Dabei geht es nicht darum, Kinder möglichst früh für den Umgang mit Medien zu qualifizieren, sondern altersgemäße Formen der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Medien aufzuzeigen und Kinder im Umgang mit Medien zu begleiten. Der Ausgangspunkt der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern sollte ihr alltäglicher Mediengebrauch sein. Das medienpädagogische Angebot sollte sich dabei an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder sowie an den altersbedingten Entwicklungsstufen orientieren.

Das Buch richtet sich an alle, die medienpädagogisch mit Kindern arbeiten wollen, in Kindertagesstätten, Schule und Hort sowie im außerschulischen Kontext. Als praktische Handreichung liefert das Buch im ersten Teil Ideen und Konzepte für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern. Zur theoretischen Vertiefung werden im zweiten Teil die Grundlagen der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern aus interdisziplinärer Sicht behandelt. wischen, klicken, knipsen ist die dritte komplett überarbeitete Auflage des Buches Mit Kamera, Maus und Mikro aus dem Jahr 2005. Dieses Grundlagenwerk wurde nun um aktuelle Medienentwicklungen und neue pädagogische Ansätze erweitert.

Insgesamt besteht der Vorzug des Bandes in seiner unumstößlichen Praxisorientierung. Den Fokus auf die Projekte zu legen, gewährt dem Band ein gewisses Alleinstellungsmerkmal als lohnenswerte Publikation für Lehrpersonal mit Medienerfahrung.

zappen klicken surfen

Familien leben mit Medien

Vielen Eltern, aber auch nicht wenigen pädagogischen Profis, erscheinen die allgegenwärtigen Medien in erster Linie als Bedrohung für Kinder und Jugendliche. Mit dem online-Angebot “zappen klicken surfen” werden Erwachsenen, die mit Kindern und Jugendlichen als Erziehende zu tun haben, Materialen an die Hand gegeben, um den aktuellen Entwicklungen auf dem Medienmarkt und den Veränderungen im Medienumgang von Heranwachsenden gerecht zu werden.
In den vier Kapiteln “Medien gehören zum Alltag”, “Medien machen Sorgen”, “Schlau machen über Medien”, “Heranwachsen und Medienaneignung” werden Informationen, Beispiele und Anregungen vermittelt, wie man Heranwachsende an einen kritischen und verantwortlichen Medienumgang heranführen kann.

“zappen klicken surfen” ist eine Kooperation des JFF mit der Gesellschaft für Medienpädagogik (GMK) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

http://www.zappen-klicken-surfen.de/

2015/06: Medienaneignung und Aufwachsen im ersten Lebensjahrzehnt

Diese Ausgabe von merzWissenschaft nimmt die Wechselbeziehungen zwischen den Bedingungen des Aufwachsens und aktuellen medialen Entwicklungen in den Blick. Im Fokus stehen dabei Prozesse der Medienaneignung im ersten Lebensjahrzehnt.

merz hat mit der zweiten Ausgabe in diesem Jahr den Versuch unternommen, die Altersspanne der frühen und mittleren Kindheit aus medienpädagogischer Perspektive in den Fokus zu nehmen und zeigt verschiedene Ansatzpunkte in der medienpädagogischen Forschung und Praxis.

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2015/02: Medien und Kindheit

Die Altersspanne der frühen und mittleren Kindheit in den Blick zu nehmen und dabei die Rolle der Medien für die Entwicklung insgesamt zu beleuchten, ist ein schwieriges Unterfangen, das auch in merz 2/2015 nicht eingelöst wird. Zu verschieden sind Kindheiten heute, zu verschieden ist auch der kindliche Umgang mit Medien und zu verschieden sind auch die Haltungen, Einstellungen und Verhaltensweisen von Eltern und pädagogischen Fachkräfte zur kindlichen Medienaneignung. Das Heft erhebt daher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit in der Darstellung dessen, was Kindheiten heute unter dem Aspekt der Medien bedeuten. Was alle Beiträge miteinander verbindet, ist die Einsicht, dass Medien Teil der Umwelt sind, in der Kinder aufwachsen und die sie sich erschließen müssen. Dass es dabei einer professionellen medienpädagogischen Begleitung bedarf, welche die kindlichen Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit berücksichtigt, steht außer Frage.

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2013/02: Frühe Medienerziehung digital

Das Medienangebot für Kinder hat sich in den letzten Jahren enorm verändert und vergrößert. Angefangen vom digitalen Fotoapparat, den Kinder bereits ab zwei Jahren bedienen, um das Familienalbum zu bereichern, bis hin zu den diversen Apps für Smartphones und Tabletcomputer, die Kinder von lustigen Spielen bis ernsthaften Lernprogrammen eine breite Palette von Nutzungen ermöglichen. Vor allem die Touch-Screen-Funktion der Tablets und Smartphones hat es Kindern angetan. Die intuitive und kindgerechte Bedienungsoberfläche macht es den Kindern einfach, diese digitale Welt zu erobern. Das schreckt natürlich nicht nur Hirnforscher auf, die die Gefahr der digitalen Demenz heraufbeschwören, sondern auch Eltern und Pädagogen, die verunsichert sind, ob das denn nun alles zum Heil der Kinder ist. Schließlich gibt es ja viele Bedenkenträger unter ihnen, die eine Mediennutzung unter 5 Jahren strikt ablehnen und bei 2-Jährigen die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Andererseits kann man aber gerade diese 2-Jährigen beobachten, wie sie sich munter und ohne Scheu die Geräte aneignen und neugierig auf diese bunte lustige Bilderwelt sind. Medien sind für sie Alltag und warum sollten sie diese nicht nutzen? Als attraktives Spielgerät sind sie allemal tauglich, auch wenn sie gerne auch mal im Eifer des Gefechts zu Boden fallen. Da müssen diese Medien eben robuster gebaut werden. In der familiären Alltagswelt des Kindes sind viele unterschiedliche Medien in Gebrauch und so in das Familienleben integriert sind, dass die Medien den Alltag in der Familie zu einem maßgeblichen Teil auch mitbestimmen. Wenn Kinder aber in eine Welt hineingeboren werden, in der sie von Anfang an mit der ganzen Bandbreite der Medien in Berührung kommen, so stellt sich für die pädagogische Praxis die Frage, wie sie darauf reagieren muss? Im Mittelpunkt von merz 02/2013 steht somit die Frage, welche Antworten die Pädagogik auf diesen veränderten Medienumgang hat. Ihn verteufeln, aussitzen oder kreativ produktiv nutzen, um die Medienkompetenz von Kindern von Anfang an zu stärken?

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2012/02: Familie und Medien

Nirgendwo wird der Medienumgang von Kinder sträker geprägt als zu Hause, in der Familie. Welche Medien sind vorhanden und welche Funktionen haben sie? Welche Regeln gibt es und wie werden sie eingehalten? Wie werden Inhalte ausgewählt, welchen Umgang mit Medien leben Eltern und Geschwister den Kindern vor?
All diese Fragen prägen die ersten und späteren Erfahrungen und Umgangsweisen mit Medien ganz erheblich, wenn auch oft unbewusst. Dabei spielt es eine große Rolle, wie bewusst und kompetent Eltern selbst mit Medien umgehen. Doch auch umgekehrt bestehen viele wichtige Einflüsse: Nicht nur prägt die Familie den Medienumgang, auch die Medien prägen das Familienleben, sie strukturieren nicht selten Tagesabläufe, setzen Themen und gestalten das Familienleben stark mit.
merz 2/2012 legt den Fokus ganz auf dieses grundlegend wichtige Thema. In verschiedenen, theoretischen Artikeln wird der Medienumgang von Familien aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, die Rolle der Eltern und Geschwister dargestellt und die Frage aufgeworfen und diskutiert, was eine medienkompetente Familie ausmacht. Zusätzlich geben praktische Kästen einen Einblick in das Medienspektrum, das Familien und Kindern zur Verfügung steht und genutzt wird bzw. werden könnte.

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